PROMI – Promotion inklusive

Logo für Promotion inklusive

Im Rahmen des Projektes PROMI – Promotion inklusive wurden 2013 bis 2015 deutschlandweit insgesamt 45 Promotionsstellen für schwerbehinderte Hochschulabsolvent*inn*en an 21 kooperierenden Hochschulen geschaffen.

Die fachliche Ausrichtung der 45 Promovierenden, die für das Projekt gewonnen werden konnten, ist sehr breit und vielfältig. Einen Eindruck vermittelt die Website (https://promi.uni-koeln.de/promi-inside/).

Bei den Promotionsstellen handelt es sich um 3-jährige, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit der Möglichkeit zur individuellen Verlängerung um bis zu weitere 2 Jahre. Der Vorteil: Die Promovierenden sind finanziell abgesichert und es besteht ein Rechtsanspruch auf notwendige individuelle berufliche Reha-Leistungen. Außerdem wird die Chance zur nachhaltigen Weiterbeschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt erhöht.

Auf Ebene der Universitäten geht es darum, nachhaltige Strukturen und neue Zugangsmöglichkeiten für schwerbehinderte Studierende und Mitarbeitende zu etablieren sowie bundesweite Netzwerke zu der Thematik zu bilden. Über die Evaluation des Projektes sollen Hürden identifiziert und Best-Practice-Beispiele gesammelt werden, auf deren Grundlage Handlungshilfen für Absolvent*inn*en und Arbeitgeber*innen erstellt werden.

Auf gesellschaftlicher Ebene trägt das Projekt dazu bei das Thema „Inklusive Hochschule“ voranzutreiben und dabei öffentliche Aufmerksamkeit für die Gruppe hochqualifizierter Menschen mit Beeinträchtigung herzustellen.

Zielgruppen sind Hochschulabsolvent*inn*en sowie Promovierende mit Behinderungen, Hochschulleitungen, alle hochschulischen Akteur*inn(e)n, die sich in den Themenfeldern Promotion & Behinderung bewegen, politisch sowie gesellschaftlich Aktive an den Schnittstellen zwischen Arbeit, Hochschule und Beeinträchtigungen.

Die Leitung des Projektes sowie die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation liegt bei dem Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation (Prof.' Dr.' Mathilde Niehaus) an der Universität zu Köln.

Es kooperieren der Arbeitgeberservice für schwerbehinderte Akademiker der ZAV der Bundesagentur für Arbeit und das Unternehmensforum, das die Brücke zur Wirtschaft herstellt.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert es läuft seit dem Jahr 2013 bis 2021.